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Trauer um Paul Klingenstein

Freitag, 15. Juni, 2018
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Die steirische Basketballgemeinde trauert um Paul Klingenstein, der im 80. Lebensjahr nach langer schwerer Krankheit in seinem Heimatort Hartberg gestorben ist.
Paul Klingenstein war, damals erst 16-jährig, im Jahr 1954 Gründungsmitglied der Basketballsektion im TSV Hartberg, die vorerst vier Saisonen lang existierte und als beste Platzierung einen 3. Platz im Bewerb der 1. Klasse erreichte. Als sich die Mannschaft 1958 auflöste, blieb Klingenstein dem Basketballsport treu und wechselte zunächst nach Oberwart, dann zum TV Fürstenfeld. Nach einem kurzen berufsbedingten Aufenthalt in Salzburg, wo er auch heiratete, kehrte er 1967 nach Hartberg zurück und rief dort die Basketballsektion des TSV wieder ins Leben, gemeinsam mit einigen seiner einstigen Vereinskollegen wie Erich Fandler oder Karl Kappler. Dazu scharten sie einige junge Spieler aus dem Ort um sich sowie einige “Routiniers”, die Klingenstein in Oberwart kennen gelernt hatte. Auch der spätere Präsident des Burgenländischen Basketballverbandes, Alfred Werthner, spielte in dieser Zeit bei den Oststeirern. Diesen gelang 1967/68 auf Anhieb der Aufstieg in die Landesliga, wo sie in der Folge als beste Platzierung einen 6. Rang erreichten. Im Frühjahr 1971 begann das Gefüge jedoch zu zerbröckeln, die Sektion stellte den Betrieb Ende der Saison 1970/71 ein. Paul Klingenstein beendete damit seine Basketball-Karriere und stieg in das Modegeschäft seiner Eltern ein. Beruflich sehr erfolgreich, war er unter anderem im Hartberger Einkaufsstadt-Verein um die Entwicklung der Innenstadt bemüht, war Mitbegründer einer Hartberger Lokalzeitung und in zahlreichen Gremien tätig. Dafür wurde ihm der Berufstitel “Kommerzialrat” verliehen. Die Beisetzung erfolgte auf dem Stadtfriedhof.


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